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Hotels & Ferienwohnungen Friesenheim bei Lahr

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Friesenheim bei Lahr in der Ortenau

"Friesenheim - ein schönes Stück Baden", so lautet der Slogan der Gemeinde Friesenheim. Zu Recht, wie wir Ihnen auf folgenden Seiten beweisen wollen. Die sechstgrößte Kommune des Ortenaukreises zeichnet sich durch die reizvolle geografische Lage, die sich von der Rheinebene im Westen bis in die Vorgebirgszone am Rande des Schwarzwaldes erstreckt, aus. In Friesenheim sind alle Voraussetzungen geschaffen, damit sich Bürger, Touristen und die Wirtschaft rundum wohl fühlen.

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Die Attraktivität der Gemeinde als Wohnort hat der imposante Bevölkerungszuwachs um 2000 Einwohner in den 90er Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mehr als 80 Vereine bieten für jedermann die Möglichkeit, die Freizeit individuell zu gestalten. Ganz gleich, ob Sie an Kultur oder Sport interessiert sind, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auch für die Jugend ist einiges geboten.

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Wanderungen im 1660 Hektar großen Gemeindewald bieten Erholung pur. Das Naherholungsgebiet "Baggersee Campingplatz Schuttern" erfreut sich großer Beliebtheit. Auch ein Blick in die Geschichte der Gemeinde lohnt sich: Heute ist sie insbesondere in Form der Römersiedlung und der Klosterkirche spürbar. Im Jahre 2003 kann der Ortsteil Schuttern sein 1400-jähriges Jubiläum feiern.

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Lassen Sie sich nach einem erlebnisreichen Tag doch einmal von der heimischen Gastronomie mit einem guten Tropfen Wein der hiesigen Winzergenossenschaften und Weingüter verwöhnen. Bitte Auto stehen lassen und gleich ein Zimmer reservieren. Es empfiehlt sich übrigens, gleich mehrere Tage zu übernachten. Denn: Friesenheim hat nicht nur selbst einiges zu bieten: Friesenheim ist auch als idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Tagesausflüge geeignet. Von hier aus sind der Europapark (Deutschlands größter Freizeitpark), Straßburg und Freiburg nur einen Steinwurf entfernt.
Für die Wirtschaft hat Friesenheim Gewerbeflächen für jeden Bedarf und hervorragende Standortbedingungen zu bieten. Eine sehr gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur lässt keinen Wunsch offen. Sämtliche Verkehrswege stehen den Gewerbetreibenden in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Auch die übrige Infrastruktur ist überzeugend. Sämtliche Institutionen sind vor Ort oder in der näheren Umgebung vorhanden. Und all diese Vorteile mitten im Herzen Europas...

Geschichte

Das einst landwirtschaftlich geprägte Dorf hat sich zu einer florierenden Gemeinde mit kleinen und mittelgroßen Gewerbegebieten in allen Gemeindeteilen gemausert. In Friesenheim lässt es sich jedoch nicht nur gut arbeiten, sondern auch gut wohnen. Die landschaftlich bevorzugte Lage am Rande der Schwarzwaldvorberge verspricht Wohn- und Lebensqualität pur. Das überdurchschnittliche Bevölkerungswachstum beweist dies: Innerhalb von rund 10 Jahren hat die Einwohnerzahl Friesenheim von 10.500 auf 12.500 zugenommen.

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Kurzum: Arbeiten, Wohnen und Erholen lassen sich hier auf engstem Raum verbinden. Auch für Touristen ist einiges geboten: Straßburg, das Rheintal, die Vogesen und die Schwarzwaldberge bieten sich dem Blick des Wanderers an. Das Naherholungsgebiet Campingplatz Schuttern und gemütliche Gaststätten laden zum Verweilen ein. Dort gibt es natürlich auch den einen oder anderen guten Tropfen, der Jahr für Jahr heranreift. Gibt es für die Gemeinde noch Zukunftsvisionen? Jede Menge. Noch immer stehen 1500 Einpendlern 3500 Auspendlern gegenüber. Dies zu ändern ist eine der wichtigsten Aufgaben von heute für morgen.

Doch zurück zu den Anfängen. Die Geschichte von Friesenheim und den Ortsteilen ist von wechselnden Herrschaften geprägt. Der Besiedlungsverlauf hing in vor- und frühgeschichtlicher Zeit von den natürlichen Gegebenheiten des Landes zwischen Rheinstrom und Schwarzwald ab. Das Oberrheingebiet war in der Jungsteinzeit (1800 – 400 v.Chr.) vermutlich versumpft und verödet. Die Schutter hat die Bildung eines größeren Sumpfgebietes verursacht. Eine dauerhafte Ansiedlung war somit nicht möglich. Im Gewann “Bannstude” wurden urgeschichtliche Scherben entdeckt. Ein Brunnen sowie Pfostenlöcher weisen auf eine späthallstattliche Siedlung (6./5. Jahrhundert v.Chr.) hin. Eine Besiedlung in der Jungsteinzeit ist ebenfalls durch Fundstücke nachgewiesen. So wurde in Oberweier am Schwarzen Grund eine Messerklinge aus Feuerstein gefunden. In der Hinteren Dorfstraße hat man einen Mahlstein und einen Steinhammer entdeckt. Bereits 1935 wurde in Oberschopfheim im Gewann “Petersle” ein Steinbeil ausgegraben. Ein Grabfund vom Schlössleberg bei Friesenheim um 400 v.Chr. weist auf die Rodung und Besiedlung der Lössvorberge auch in der Laténezeit hin.

58 v.Chr. erobert Julius Cäsar Gallien. Das Elsass fällt den Römern zu, welche Straßburg befestigen. 60 n.Chr. drängen die Römer in die rechtsrheinisch gelegenen Gebiete vor.

Um 100 n.Chr. bauen die Römer die Heerstraße von Augst bei Basel bis nach Mainz. Diese Straße durchquert die heutige Gemarkung der Gemeinde. Im Gewann “Bannstude” konnten die Fundamente einer römischen Straßenstation restauriert werden. Eine zweite römische Straße wurde in der Vorgebirgszone zwischen Oberweier und Oberschopfheim lokalisiert. Auch der Ortsteil Oberweier war nachweislich römisch besiedelt. Bei Ausgrabungen in der Klosterkirche Schuttern hat man römische Fundamente einer kleinen Villa entdeckt.

Um 260 nach Christus nehmen die Alemannen das Oberrheingebiet in Besitz. Durch den Frankenkönig Pippin (748) geht die Vormachtsstellung der Alemannen endgültig verloren. Die Franken führen eine neue Staatsverfassung ein und bilden den Gau “Mordenaugie” (Ortenau).

Aus dieser Zeit stammt auch das Kloster “Offoniswilare” in Schuttern. Im frühen 7. Jahrhundert wurde es vermutlich durch einen Schottenmönch aus königlichem Blute namens Otto gegründet. Die Christianisierung der ansässigen Alemannen beginnt. 763 n.Chr. taucht erstmals die Ortsbezeichnung Schopfheim als “Scopfheim” auf. In einer Urkunde ist folgendes festgehalten: Bischof Heddo I. von Straßburg schenkt seinen Besitz, unter anderem in “Scopfheim”, dem Kloster Ettenheimmünster. Die Markgenossenschaft umfasste die heutigen Orte Nieder- und Oberschopfheim sowie Diersburg.

Danach wurde das Frankenreich dreigeteilt und das Deutsche Reich gegründet. Aus dem Jahre 1016 stammt eine Urkunde von Kaiser Heinrich II. Darin schenkt er dem Kloster Schuttern die Ortschaften Routgereswilre (Heiligenzell), Schopfheim und Friesenheim. In dieser Zeit geht die gesamte Ortenau als Lehen an das Bistum Bamberg über. Neben dem Kloster Schuttern treten schon früh die Herren von Geroldseck als Ortsherren auf. Nachdem Walter I. von Geroldseck im Jahre 1277 stirbt, teilt sich das Geschlecht in zwei Linien. Die obere Herrschaft umfasst mit der Stammburg Geroldseck das Schuttertal. Die untere Herrschaft beinhaltet Mahlberg mit Lahr. Die Ortschaften Friesenheim, Oberweier, Rutgerisweiler (Heiligenzell) und Oberschopfheim blieben im Besitz beider Herrschaften.

Das Kloster Schuttern ist von diesem Herrschaftsbereich ausgenommen. Die Gefälle, Nutzungen und alle Rechte in diesen Ortschaften stehen beiden Linien der Geroldsecker zu gleichen Hälften zu. Für den Raum Friesenheim hat Mahlberg den Verwaltungssitz inne. Diese Situation hat zum Geroldsecker Krieg (1424-1434) geführt. Im Jahre 1481 verpfändet Diebold II. die Dörfer und Weiler Friesenheim, Ottenheim, Oberschopfheim, Oberweier und Heiligenzell an den Markgrafen von Baden. 1525 bricht der Bauernkrieg aus. Aufständische Bauern und Lahr und Friesenheim verwüsten das Kloster Schuttern.

Vom 30-jährigen Krieg (1618-1648) bleibt die Region zunächst weitgehend verschont. Erst 1638 ist es in Friesenheim und Wittenweier zu schweren Auseinandersetzungen zwischen den kaiserlichen Truppen und Bernhard von Weimar, der die Nachfolge der Schweden antrat, gekommen. Bis auf die heutige evangelische Kirche und das Anwesen Kautz wurde Friesenheim am 7.8.1638 durch Brand vollständig zerstört.

Die französischen Expansionskriege unter Ludwig XVI. sowie der Pfälzische Erbfolgekrieg folgen. Schloss Geroldseck und die Tiefburg Lahr werden 1689 von den Franzosen zerstört.

Nach dem Aussterben des katholischen Hauses Baden-Baden tritt 1771 Markgraf Karl Friedrich von Baden-Durlach das Erbe an. Mit dem Herrschaftswechsel geht auch das Amt Mahlberg an den protestantischen Markgrafen über. Gleichzeitig werden die Konfessionen gleichgestellt.

Auf Grund des Napoleonischen Krieges werden Männer aus der Ortenau rekrutiert. Im Rahmen der Säkularisation schließt 1806 das Kloster Schuttern. Im 19. Jahrhundert entwickelt sich die Region weiter: Viel Kleingewerbe, insbesondere im Bereich der Tabakindustrie, siedelt sich im hiesigen ländlichen Raum an.

Die beiden Weltkriege hat die Gemeinde ohne größere Gebäudeschäden überstanden. In den Jahren 1972 bis 1975 schließen sich die Orte Oberweier, Heiligenzell, Oberschopfheim und Schuttern der Gemeinde Friesenheim an.

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